Bed and Breakfast Villa Rosa - Via Caraglio 127/6 - 10141 TORINO -

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BED AND BREAKFAST VILLA ROSA TORINO

Ferienhaus in Turin

                   

  Die Geschichte meines Hauses

Der B & B Villa Rosa befindet sich in einem Einzelhaus aus den 1920er Jahren in einem historischen Stadtviertel von Turin, Borgo San Paolo, wo die Firma der Automobilhersteller LANCIA gegruendet wurde.

Die wachsende Industrie ermoeglichte ein starkes Bevölkerungswachstum und eine rasche  Entwicklung in diesem Stadteil und der Umgebung in den frühen Jahren des letzten Jahrhunderts.

Während des letzten Krieges wurde Borgo San Paolo zur Szene  verheerender Streiks, es wurde zum Herzen des Widerstands gegen die Nazi-Besetzung. Nach der Krieg kam die Einwanderung aus dem Süden, die das soziale Gefüge komplett veraenderte, und Spannungen und Probleme der Integration hervorrrief..

Heute sind viele Jahre vergangen, die ehemaligen Betriebe sind verschwunden und das Stadtviertel erntet jetzt die Früchte der Vergangenheit, die Erfahrung jener Menschen, die aus der Ferne kamen, hat eine solidale Gemeinschaft geschaffen.

Wenn man zuhoert, hoert man ein Chor vieler Stimmen, die sich vereint haben, in der fernen Erinnerung an den heroischen Widerstand von damals, das alles hat das Leben in diesem Stadviertel tief bereichert; der Drang nach Rebellion aus der Vergangenheit hat sich mit den Hoffnungen, der Großzügigkeit und mit em Mut der Emigranten unzertrennlich verbunden.

 

Borgo San Paolo ist ein Schmerztiegel auf nationaler Ebene, wo die Vergangenheit immer noch lebt, der Widerstand von damals gegen die Ungerechtigkeit, die anonyme Grosszuegigkeit der Tagesarbeit, der Kampfmut der einfachen Leute.

Das Haus wurde in 1926 an dem Ufer eines heute verschwundenen alten Kanals gebaut, es wurde in den vergangenen Jahren von vielen Menschen bewohnt, jeder hat eine leise Erinnerung hinterlassen, das Mädchen, das in den 1930er Jahren im Schatten des Hofes spielte, begleitet im Garten von dem Zwitschern der Kanarienvogel, der junge Partisan aus den Lanzo-Tälern während des letzten Krieges, der Waffen im Keller versteckte, zwei ältere Herren in den fünfziger Jahren, mein Vater, der das Haus in 1956 erwarb, seine graue Werkstatt  im Innehof, meine alte Mutter, die schon alt und muede  hinter den Fenstergardinen aus Spitze das langsame Verschwinden der Jahre zusah.

In diesem kleinen Vorstadthaus, von hohen in den Jahren des Wirtschaftswunders zusammengewachsenen hohen Gebaeuden, umgeben, eine Oase der Stille in einer Welt, die zu schnell laeuft, hat meine Mutter Bertolino Rosa, tter  ihr ganzes Leben verbracht, mein Bed And Breakfast ist Ihr gewidmet.

Ihr Leben war ein Beispiel für stille Hingabe und Liebe für die Gegend, für die Mitmenschen, und im Gegensatz zu den Klischees, die sich  populistisch grosse Wichtigkeit und Bedeutung beimessen, hat meine Mutter die wirkliche Seele der Stadt Turin verkoerpert,  Gastfreundschaft und Hingabe zu denjenigen, die verzweifelt zu uns in Turin gekommen sind, und die in der Zukunft immer haeufiger kommen werden.

Mein Bed & Breakfast traegt daher Ihren Namen.

Mein Haus hat sich jetzt  der ganzen Welt geoeffnet, wie sich meine Mutter immer gewuenscht hat, aber nie tun konnte.

Auf der Straßenseite ist die Haussassade mit zwei Fensterdekorationen, typisch für die Jahrhundertwende- versehen.

 

Das Haus in den Dreissiger Jahren, von dem Innenhof gesehen. Das kleine Kind, das im Schatten des Innehofs spielte, starrt uns aus seiner fernen Zeit an.

Auf dem Platz, wo heute die Werkstatt liegt, gab es einen kleinen Garten, rums herum nur Felder und Baeume, eine gruene Gegend in dem verschwommenen Licht der Erinnerung.

MOZART war

in der CARAGLIO Strasse

 

27 Januar 1771  

Mozart zu Besuch in Turin vom  14 Januar - bis zum 31 Januar 1771

Mozart und seinVater Loepold reisen nach Italien im späten 1769 und Anfang 1773. Anlaesslich der ersten Reise, die zur Weihnachtzeit   am 13. Dezember 1769 begann, besuchte er auch Turin.

Leopold Mozart und sein Sohn Wolfgang reisten in Turin am Montag, 14. Januar 1771 an.

Sie fanden Unterkunft in der  ehemaligen Poststationsherberge, Hotel Dogana Nuova (jetzt Hotel Dogana Vecchia, via Corte d ' Appello 4),  eine sehr günstige Lage für fremde Gaeste, die mit der Kutsche von Mailand kamen.

Am 27. Januar 1771 erfuellt Wolfgang seinen fünfzehnten Geburtstag in Turin, wahrscheinlich im Hotel , wo er wohnte.

Historische Quellen bieten keine Informationen an, was Mozarts an diesem Tag gemacht hat.

Es war Sonntag.

Vielleicht blieb Mozart mit seinem Vater nicht die ganze Zeit im Hotel.

Vielleicht verließ er mit einer Kutsche das Hotel Dogana Vecchia, nahm den Weg der Dora Grossa (heute Via Garibaldi), und erreichte das Haupttor in dem Stadtmauerkreis (Piazza Statuto), kurz nachdem er die Stadt verlassen hatte, nahm er die Landstrasse Via del Gerbo (Via San Paolo),  vor der Zitadelle gelegen, und fuhr zu dem Kloster des Jesuitenordens, "Fabrik der Geisteruebungen", wo er einen kurzen Besuch abstattete, eine Einkladung folgend, die aufgrund der Beziehungen der Familie Mozart mit dem Orden sehr wahrscheinlich war.

Die Fabrik der spirituellen Übungen war ein Gebäude des Jesuitenordens, das  im Jahre 1700 von Graf Silvestro Olivero gebaut worden war.

Das Kloster, Ort des Gebets, in dieser Zeit in der gesamten Piemont wohl bekannt und beruehmt, befand sich in Borgo San Paolo, in der heutigen Via Caraglio, die damals nur ein Wanderweg entlang der Klosterwände war, nur wenige Schritte vom Kanal  entfernt, wo mein B-&-B in 1926, in einer fernen Zukunft fuer Mozart,  errichtet wird.

Heute existiert das Kloster nicht mehr.

In 1779 wurde das Kloster zum Seminar und dann ging in Staatseigentum uber, in 1866 wurde von der italienischen Armee als Waffendepot benutzt. In 1941 wurde die Anlage endgueltig abgerissen, um eine Erweiterung der Produktionshallen der Frima Lancia Automobilhersteller, zu ermoeglichen. Von dem  historischen Ort aus dem 17. Jahrhundert existeren heute keine Spuren mehr, heute ragt dort ein Hypermarkt hempor, und ein neues Wohnungskomplex ohne Errinnerung an die Vergangenheit. Ein Teil der San Paolo Strasse wurde sogar zum Parkplatz umgebaut.

  Gemaelde von Ignazio Sclopis im Schloss Racconigi aufbewahrt, mit der Aufnahme des Klosters in der zweiten Mitte des1 8 Jahrhunderts

Das ehemalige Kloster, in 1941 schon Waffendepot, kurz vor seinem Abriss

Mozart und sein Vater blieben nur ein paar Stunden im Kloster.

Vielleicht kam Mozart ans  Fenster und wandte sich dem Sonnenuntergang zu. Er sah eine Reihe von Kanälen in den Feldern..

Ein seltsames Gefühl von neugieriger Aufmerksamkeit ergriff ihn plötzlich, als ob jemand, undurchsichtig in den nebligen Feldern, wo mein Haus in der Zukunft gebaut wird, vom ewigen Klang seiner Musik gefangengenommen ware und mit einem kleinen Bogen als Ausdruck tiefer Hingabe, ihm zu danken die Absicht haette.

Aber es war nur für einen Augenblick.

Kurz nachdem  verliess Mozart das Fenster, das Kloster und den Viertel, das noch nicht exisierte.

Vielleicht war Mozart wirklich in der Strasse "Caraglio"  an diesem fernen Tag im Januar 1771, es ist hoechts unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen, auf jeden Fall wurde sein Besuch von den hystorischen Quellen nicht bestätigt, aber seine ewige Musik klingt noch leise  in der Strasse Caraglio,  und wird für immer klingen, in meinem Herzen, in meiner Seele, mit Freude.

Mozart steht vielleicht noch heute am Fenster in dem Kloster, das leider nicht mehr existiert, in der stillen Erwartung, dass seine Musik ein Wunder machen kann, das Wunder, die Menschen zu vereinen,  die Voelkerverständigung, die Toleranz und Solidarität und die Liebe in der ganzen Welt zu verbreiten.



 Das Kloster in der zweiten Mitte des 19 Jahrhunderts, und der Ort, wo mein Haus viele Jahre danach gebaut wird

 

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